Tragen

#emasculatedBond

Es ist wunderbar. Das Tragen ist längst nicht mehr nur Sache der „Ökos“, der „Übermuttis“ oder anderer vermeintlicher „Randgruppen“ unserer bunten Gesellschaft. Das Tragen hat die Medienwelt erreicht. Bond trägt sind Baby. In einer Babytrage. Und die Welt liebt ihn dafür.

Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die sich für solche Meldungen interessieren. Plötzlich gibt es eine Debatte um Männlichkeit und das Tragen eines Babys. Und siehe da – erstaunlich viele Menschen halten das Tragen für männlich. Tragen ist eine wunderbare Möglichkeit für die Papas, eine enge Bindung zu ihren Babys aufzubauen. Denn während die Mamas das Baby schon 9 Monate im Bauch tragen durften, haben die Väter hier einigen Nachholbedarf.

Froh und glücklich bin ich nun darüber, dass sich viele Männer zum Tragen bekennen. Es ist auf jeden Fall ein Vorteil, dass das öffentliche Interesse nun auf das Tragen gerichtet ist. Ich freue mich stets, wenn ich Menschen sehe, die ihr Baby oder Kind tragen. Im Idealfall in einer guten Trage oder einem Tuch. Im noch besseren Fall ist die Trage korrekt eingestellt oder das Tuch gut gebunden. Aber ich freue mich über Männer und Frauen gleichermaßen. Auch hier in Leipzig gibt es immer mehr Tragepapas, manch einer hat sogar eine eigene Trage oder bindet das Tuch lieber als die Mama. Die Welt ist bunt und vielseitig, genau wie der Markt an Tragen und Tüchern.

Auch mein Mann trägt unsere Kinder. Spätestens bei 2 Kindern muss ja jeder eins tragen (oder einer ist sehr fit, das trifft auf mich aber eher nicht zu). Natürlich ergibt sich für ihn die Gelegenheit seltener, aber er tut es nicht weniger gern. Mit der richtigen Trageweise kann jeder  tragen, unabhängig vom Geschlecht.

Hauptsache die Kinder werden in Liebe getragen!

1 thought on “#emasculatedBond”

  1. Ein Baby zu tragen ist sehr menschlich , ja richtig menschlich ist das! 🙂
    Schön wenn Männer und Frauen den Wert darin erkennen und leben.

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